Bezirksmeisterschaften Langbahn 2026 in Epe
Bei
den Nordwestfälischen Langbahnmeisterschaften in Epe
präsentierten sich die Schwimmer des SV Greven in
hervorragender Form. Zahlreiche persönliche Bestzeiten,
mehrere Podestplätze sowie zwei Meistertitel unterstrichen
die starke Entwicklung des Teams auf der 50-Meter-Bahn.
Besonders erfolgreich war Louie Banna (Jahrgang 2013), der nicht nur Gold über 100 Meter Schmetterling gewann, sondern sich auch im Juniorfinale über 50 Meter Brust hauchdünn durchsetzen konnte, seine im Vorlauf aufgestellte neue Bestzeit erneut unterbot und somit Nordwestfälischer Jugendmeister wurde. Hinzu kamen zweite Plätze über 200 Meter Brust, 100 Meter Brust, und 50 Meter Schmetterling sowie Rang drei über 200 Meter Lagen.
Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Nils Trendelkamp (2012). Mit einer persönlichen Bestzeit gewann er die 200 Meter Brust und wurde Bezirksjahrgangsmeister. Darüber hinaus schwamm er auf Rang zwei über 200 Meter Lagen sowie auf Rang drei über 100 Meter Brust. Persönliche Bestzeiten gelangen ihm außerdem über 50 Meter Freistil und 200 Meter Freistil, wo er mit einer Verbesserung von mehr als 15 Sekunden besonders beeindruckte.
Eine weitere Podestplatzierung ging mit Platz drei über 100 Meter Rücken an Emma Rittstieg (2012). Sie schwamm außerdem sechs persönliche Bestzeiten. Nele Stegemann (2012) stellte ebenfalls gleich sechs neue persönliche Bestmarken auf und platzierte sich mehrfach unter den besten Zehn ihres Jahrgangs. Auch Toni Dahlmann (2013) zeigte eine starke Entwicklung. Er schwamm vier persönliche Bestzeiten, darunter eine deutliche Steigerung von fast zwölf Sekunden über 200 Meter Rücken. Mit zwei vierten Plätzen über 200 Meter Brust und 200 Meter Rücken verpasste er das Podest nur knapp.
Zwei Grevener Schwimmerinnen traten zum ersten Mal bei Bezirksmeisterschaften an. Emmi Frötsch (2016) belegte gleich den sechsten Platz über 200 Meter Brust, Mia Zicholl (2015) schwamm bei fünf Starts vier neue Bestzeiten, über 50 Meter Freistil verbesserte sie sich um gleich 13 Sekunden. Besonders stark zeigte sich Enna Petring (2014) über die Rücken- und Freistilstrecken. Sowohl über 100, als auch über 200 Meter konnte sie jeweils ihre bisherigen Bestleistungen unterbieten.
Justus Taraks (2010) verbesserte sich bei allen vier Starts. Besonders erfreulich war seine neue Bestzeit über 50 Meter Rücken, die ihm Platz vier einbrachte. Matilda Büchel (2009) konnte sowohl über 50 Meter Freistil als auch über 50 Meter Schmetterling neue persönliche Bestzeiten erzielen und Malia Petring (2011) zeigte solide Leistungen über 50 und 100 Meter Freistil und behauptete sich im starken Teilnehmerfeld.
von Jan Culemann
08.07.2026
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