18. Sprintertag 2017 in Münster
Das erste Wiedersehen mit der Kurzbahn war für die 13 Schwimmer des TVE Greven eines mit gemischten Gefühlen. Beim 18. Münsteraner Sprintertag im Stadtbad Mitte wurden zwar 21 Bestzeiten und drei neue Vereinsjahrgangsrekorde erzielt, zehn Podestplatzierungen bei 75 Starts waren allerdings nicht das, was die erfolgsverwöhnten TVE-ler aus den vergangenen Wettkämpfen gewohnt waren.
Die Gründe für diese eher durchwachsene Bilanz lassen sich jedoch auch klar benennen: Zum einen standen neben den Grevener Schwimmern fast durchweg starke Konkurrenten auf den Startblöcken, darunter auch die zweifache deutsche Meisterin Jessica Steiger aus Gladbeck, zum anderen ließ Trainerin Margitta Tollkühn den Wettkampf aus dem Training heraus schwimmen, also ohne gesonderte Vorbereitung.
Für die Hälfte der Grevener Top-3-Platzierungen war allein Damian Kucuran (Jahrgang 2003) verantwortlich. Er siegte über 50 und 100 Meter Brust, belegte außerdem einen zweiten und zwei dritte Plätze. In der Mehrkampfwertung, zu der die Ergebnisse über die vier 50-Meter-Strecken in Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil sowie 100 Meter Lagen zusammengerechnet wurden, belegte er zudem den zweiten Platz.
Als absolute Vielstarterin zeigte sich Lena Schäpermeier (2004). Ganze zehn Starts absolvierte sie an nur einem Tag und war dabei auch noch richtig schnell. Über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Freistil schwamm sie in 0:33,85 Minuten beziehungsweise 1:05,93 Minuten neue Vereinsjahrgangsrekorde und erreichte die Plätze zwei und drei. Hannah Grabbe (2004) bewies erneut ihre Stärke auf den Bruststrecken und wurde zweimal Dritte. Einen dritten Platz erschwamm sich Maximilian Schülling (2003). Den selben Rang belegte er auch in der Mehrkampfwertung seines Jahrganges.
Den dritten Rekord stellte Lars Zeggelaar (2000) auf. Über 100 Meter Lagen war er in 1:08,43 Minuten so schnell wie kein 17-jähriger Grevener vor ihm. Sophie Kroner (2004) zeigte sich über 100 Meter Rücken in guter Form und belegte Platz drei.
Joulina (2005) und Fiona Osthues (2008), die erst seit kurzem für den TVE an Wettkämpfen teilnehmen, erreichten bei ihren Starts über die kurzen Sprintstrecken mehrere neue Bestzeiten. Gleiches gilt für Lara Nobbe (2006).
Über die etwas längeren 100-Meter-Strecken gingen Lucy Springensguth (2004), Sophie Zeggelaar (2001), Maleen Bormann (2003) und Malin Machate (1999) an den Start. Sie erreichten einzelne Best- und Saisonbestzeiten.
von Jan Kleimeier
11.10.2017

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