Austausch 2015 in Montargis
Vier
aufregende und abwechslungsreiche Tage erlebten die 21 Schwimmer und zwei Trainer des
TVE-Schwimmteams am vergangenen Wochenende im französischen Montargis. Anlass für den Besuch war
der traditionelle Austauschwettkampf. Mit von der Partie war auch wieder der Beacon Swimming
Club aus Montargis englischer Partnerstadt Crowborough.
Doch das Wochenende stand nicht nur im Zeichen des Schwimmens, sondern diente vielmehr der Bewahrung alter und dem Aufbau neuer Freundschaften. Zum ersten Mal seit 2006 fand der Austausch wieder in Montargis statt, entsprechend groß war die Vorfreude.
Die Grevener waren zu zweit bis viert in Gastfamilien untergebracht. Dort lernten sie ihre französischen Gastgeber und die örtliche Küche kennen und lieben. Niels Albrecht, der zunächst etwas skeptisch war, befand später: „Die französischen Spezialitäten sind richtig lecker.“ Die sechs ältesten Schwimmer hatten sich aufgrund der begrenzten Aufnahmemöglichkeiten entschieden, auf dem örtlichen Campingplatz ihr Zelt aufzuschlagen.
Während einer gemeinsamen Bootsfahrt mit dem englischen Team wurden am Freitag erste Kontakte geknüpft, bevor es am Samstagvormittag für alle drei Mannschaften zum offiziellen Empfang beim Bürgermeister ging. Nach einem kurzen Mittagessen startete dann der Wettkampf. Viele spannende Rennen später, in denen sich die Grevener ein ums andere Mal an die Spitze setzten konnten, stand der Sieger fest. Wie im Vorjahr ging der Sieg an den Beacon S.C. vor den Schwimmern des TVE Greven und der Mannschaft des USM Montargis. Wichtiger als die Platzierung waren aber die persönlichen Erlebnisse der Aktiven. So freute sich Charles Darwin Fromme vor allem über seine tolle neue Bestzeit, während Lena Schäpermeier großen Spaß an der 16x25-Meter-Staffel hatte, bei der alle Schwimmer des Teams gemeinsam antraten.
Bei der abendlichen Siegerehrung wurde dann noch einmal jeder einzelne Sieg lautstark mit einem Schlachtruf gefeiert, bevor das Ergebnis in den Hintergrund rückte und das gemeinsame Feiern an erster Stelle stand. Bei internationaler Musik vermischten sich die Teams immer mehr, bis nicht mehr zu erkennen war, wer aus welcher Nation kommt. Für Sophie Zeggelaar war dies deshalb auch der Höhepunkt des Wochenendes: „Bei der Party habe ich die anderen noch besser kennengelernt.“
Nach der Siegerehrung hatte Dirk Pomplun, der Vorsitzende des Grevener Partnerschaftskomitees, noch eine Überraschung parat. Er stiftete eine Fackel, die fortan an dem kommenden Ausrichter des Austauschwochenendes übergeben werden soll. Diese nahm Hillary Brown, Präsidentin des Beacon S.C., in Empfang und lud die Schwimmer ein, im nächsten Jahr nach Crowborough zu kommen.
Am Sonntagmorgen machten sich dann alle wieder auf den Heimweg, nicht jedoch ohne sich ausgiebig zu verabschieden und noch einmal Armand Touratier und seinem Team für die tolle Organisation zu danken.
von Jan Kleimeier
22.09.2015
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