9. Mittelstreckenvergleich 2014 in Münster

BildViele Starts hatten die zwölf Schwimmer des TVE Greven am Samstag beim Mittelstreckenvergleich in Münster zu absolvieren. Trainerin Margitta Tollkühn wollte den Wettkampf nutzen, um möglichst viele aktuelle Zeiten ihrer Aktiven zu sammeln, schließlich muss sie die Mannschaftsaufstellung für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Anfang Februar planen. Dass es trotz der hohen Belastung zu vielen Bestzeiten und vorderen Platzierungen reichte erfreute die Trainerin ganz besonders.

Als regelrechter Medaillenhamster zeigte sich Tim Neumayer (Jahrgang 2002). Er gewann über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen, belegte zweimal den zweiten Platz und wurde einmal dritter. Genauso hungrig auf Medaillen schien Lena Schäpermeier (2004) gewesen zu sein. Über 100 Meter Freistil und 100 Meter Lagen ließ sie ihren Konkurrentinnen keine Chance und gewann deutlich. Zwei Bronzemedaillen ergänzen ihre Sammlung.

Eine weitere goldene Medaille ging an Lars Zeggelaar (2000). Auch er konnte über 100 Meter Lagen mit neuer Bestzeit den ersten Platz erringen, außerdem belegte er einmal Platz drei. Jia-Ming Shi (2000) und Niels Albrecht (1998) waren zwar nur einmal Gast bei einer Siegerehrung, durften aber auf dem höchsten Treppchen eine Goldmedaille in Empfang nehmen. Ihnen gelangen die Siege ebenfalls über die 100-Meter-Lagen-Strecke.

Für Christian Ross (2003) war es die erste Wettkampfteilnahme überhaupt. Und ihm gelang gleich ein Einstand nach Maß. Ein zweiter und ein dritter Platz waren sein Lohn für die vergangenen Trainingseinheiten. Marleen Boormann (2003) schwimmt schon etwas länger bei Wettkämpfen mit. Auch sie konnte sich über eine Silber- und eine Bronzemedaille freuen. Eine Medaille für den dritten Platz ging außerdem an Antonio Zacarias (2000). Weitere Podestplatzierungen konnten Malin Machate (1999) und Jonathan Hildmann (1998) erreichen.

Für Charles Darwin Fromme und Sophie Zeggelaar (beide 2001) reichte es dieses Mal nicht für Plätze unter den ersten drei. Trotz deutlicher Verbesserungen mussten sie sich der Konkurrenz geschlagen geben. Wenn sie sich aber weiter so verbessern, werden sie auch bald wieder an der Siegereherung teilnehmen.

Die vielen erreichten Zeiten freuten Trainerin Margitta gleich doppelt: Zum einen, weil sich viele Schwimmer verbessern konnten, zum anderen, weil sie jetzt eine wichtige Grundlage zur Planung der weiteren Wettkämpfe hat.

von Jan Kleimeier
20.01.2014