9. schwimm-meeting nettebad 2013 in Osnabrück

BildEin neuer Wettkampf stand für die Schwimmer des TVE Greven am vergangenen Wochenende auf dem Programm. Beim 9. schwimm-meeting nettebad in Osnabrück gingen neben Vereinen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen auch Mannschaften aus den Niederlanden an den Start. Außerdem hatten einige deutsche Top-Schwimmer gemeldet, darunter auch die Olympiateilnehmerin Dorothea Brandt. So war das Ziel der Grevener auch nicht in erster Linie, die vordersten Plätze zu erreichen, sondern vielmehr die Wettkampfatmosphäre mitzunehmen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, präsentierten sich die TVE’ler auf der ungewohnten 50-Meter-Bahn mit einigen Bestzeiten.

Erfolgreichste TVE-Schwimmerin war Jia-Ming Shi (Jahrgang 2000). Sie qualifizierte sich in jedem ihrer vier Vorläufe für das Jahrgangsfinale. Über 100 Meter Brust und 100 Meter Rücken erkämpfte sie sich nach knappen Rennen den Sieg, über die gleiche Distanz belegte sie im Schmetterlingstil den zweiten Platz. Nur über 100 Meter Freistil reichte es als Fünfte nicht für das Podest.

Fünf erste Plätze bei fünf Starts hätte Lena Schäpermeier (2004) erreicht, doch der Veranstalter hatte nicht mit so jungen Schwimmern gerechnet und für ihren Jahrgang keine Wertung im Programm. Tim Neumayer (2002) hingegen war alt genug. Er gewann die Bronzemedaille über 100 Meter Freistil und 200 Meter Lagen, wurde außerdem zweimal Vierter. Ebenfalls einen vierten Platz belegte Thomas Jost über 100 Meter Schmetterling.

Die weiteren Grevener mussten sich gegen teils starke Konkurrenz in den Jahrgängen mit Plätzen im Mittelfeld begnügen, konnten aber, sehr zur Freude der Trainer, ihre Zeiten von der Kurzbahn bestätigen oder zum Teil noch verbessern. Die größten Sprünge machten hier erwartungsgemäß die Jüngsten: Sowohl Maleen Boormann (2003), als auch Zoe Zweihaus (2000), Sophie (2001) und Lars Zeggelaar (2000) gelang es, sich um mehrere Sekunden zu verbessern. Bei den älteren Schwimmern fallen die Leistungssteigerungen erfahrungsgemäß nicht mehr ganz so groß aus, doch auch bei ihnen gab es den einen oder anderen gewaltigen Zuwachs zu verzeichnen. Malin Machate (1999), sowie Lena Grusemann, Jia-Lin Shi, Jonathan Hildmann und Niels Albrecht (alle 1998) konnten ihre alten Bestmarken durch neue ersetzen.

von Jan Kleimeier
18.03.2013