17. schwimm-meeting Nettebad 2023 in Osnabrück

BildSie haben es erneut geschafft. Immer wieder gelingt es den Organisatoren des schwimm-meeting Nettebad, hochkarätige Schwimmer zu ihrem Wettkampf nach Osnabrück zu lotsen. Dieses Mal waren es einige Schwimmer aus Berlin, die auch schon deutsche Meistertitel und WM-Teilnahmen vorweisen konnten. Motiviert durch diese schnellen Vorbilder konnten auch die 13 Schwimmer des SV Greven zu vielen neuen Bestzeiten schwimmen. 57 Starts absolvierte das Grevener Team, insgesamt 46-mal konnten die Trainer eine Verbesserung ihrer Aktiven notieren.

Die meisten neuen Bestzeiten erschwamm sich Lara Nobbe (Jahrgang 2006). Bei jedem ihrer acht Starts unterbot sie ihre bisherige Langbahn-Bestleistung – und das zum Teil deutlich. Gleich mehrmals steigerte sie sich über mehr als zehn Sekunden. Auf dem zweiten Platz der SVG-internen Bestzeitenliste landete Katharina Kurk (2010). Sie schwamm zu fünf neuen Bestmarken, besonders hervorzuheben sind dabei ihre Leistungen über die 50- und 100-Meter-Strecken in Freistil und Rücken, wo sie sich im stark besetzten Teilnehmerfeld viermal unter den ersten 15 platzieren konnte.

Ebenfalls mit vielen Bestzeiten fielen die Geschwister Zlata (2012) und Artem Borysov (2005) auf. Zlata erreichte in ihrem Jahrgang gleich viermal eine Top-10-Platzierung und auch ihr Bruder Artem durfte sich über zwei achte Plätze freuen, etwas überraschend auf zwei Strecken – 50 Meter Brust und 200 Meter Lagen, die bisher nicht unbedingt zu seinen Lieblingsstrecken gehörten.

Mia Schlusche (2007), eigentlich Brustschwimmerin, zeigte in Osnabrück ihre aufstrebende Form über die Freistilstrecken. Sowohl über 50, 100 und 200 Meter konnte sie eine neue Bestzeit erschwimmen. Etwas gemischter waren die Rekordstrecken von Elijah Palkovic (2006). Er konnte sich über Strecken in Rücken, Brust und Freistil steigern. Zweimal kam er dabei den Top 10 sehr nahe, als 14. über 100 Meter Rücken und als 13. über 200 Meter Brust.

Drei hoch drei hieß es für Matilda Büchel (2009), Julius Domning (2008) und Lasse Nobbe (2008). Alle drei gingen dreimal an den Start und erzielten jeweils drei neue Bestzeiten. Je zwei Verbesserungen erzielten Malia Petring (2011), Justus Taraks (2010) und Tom Wenhardt (2008). Zwar nur eine Verbesserung gab es für Maximilian Schülling (2003), dafür sorgte er mit seinem zweiten Platz über 200 Meter Lagen für die einzige Medaille des SVG-Teams.

In knapp zwei Wochen steht dann beim Grevener Sprinterpokal das große Heimspiel für die SVG-Schwimmer an. Im heimischen Hallenbad wollen die Grevener mehr als nur ein Wörtchen im Rennen um die begehrten Pokale mitreden.

von Jan Kleimeier
27.02.2023